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Die Krise des Schulbaus: Milliardeninvestitionen notwendig

Schulen in Deutschland leiden unter einem massiven Investitionsstau von sechs Milliarden Euro. Die GEW fordert dringende Maßnahmen zur Sanierung und zum Neubau. Warum wird das Problem ignoriert?

Von Laura Schneider29. Juni 20262 Min Lesezeit

DRESDEN, 29. Juni 2026Eigener Bericht

Warum ist das ein Problem?

Die Situation in vielen Schulen in Deutschland ist alarmierend. Einrichtungen sind marode, und oft fehlt es an grundlegenden Infrastrukturen, die für einen modernen Unterricht notwendig sind. Laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beläuft sich der Investitionsstau auf etwa sechs Milliarden Euro. Das wirft Fragen auf: Warum wurde so lange nichts unternommen und wer ist dafür verantwortlich?

Die Schulen sind nicht nur Orte des Lernens, sondern sie sollten auch sichere und gesunde Umgebungen für Schülerinnen und Schüler bieten. Doch über die jahrelangen Versäumnisse wird weitgehend hinweggegangen. Die Realität sieht ganz anders aus, und viele Lehrkräfte berichten von unzureichenden Bedingungen, die sich negativ auf das Lernen und Lehren auswirken. Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, sich zu fragen, wie die politischen Entscheidungsträger reagieren wollen.

Wie kam es zu diesem Investitionsstau?

Der Investitionsstau ist das Resultat verschiedener Faktoren. Zum einen mangelt es an finanziellen Mitteln, die oft in anderen Bereichen priorisiert werden. Zum anderen gibt es bürokratische Hürden, die dazu führen, dass Projekte zur Sanierung oder zum Neubau von Schulen ins Stocken geraten. Aber kann es wirklich nur an Geld und Bürokratie liegen?

Offensichtlich gibt es einen Mangel an politischem Willen, um die Situation nachhaltig zu ändern. Während in manchen Regionen Deutschlands selbst große Bauprojekte schnell realisiert werden, scheinen Schulen oft nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Hier stellt sich die Frage: Liegt es an der Gesellschaft, die Bildung nicht ausreichend wertzuschätzen?

Was sind die Folgen der Vernachlässigung?

Die Folgen der Vernachlässigung sind tiefgreifend. Schlechte Lernbedingungen führen nicht nur zu beeinträchtigtem Lernen, sondern auch zu einem erhöhten Stresslevel bei Lehrkräften und Schülern. In extremen Fällen kann dies sogar zu einer Abwanderung von Lehrkräften führen, die in besser ausgestatteten Schulen eine Anstellung suchen. Doch wird das Thema genug diskutiert?

Darüber hinaus beeinflussen marode Schulen das soziale Gefüge einer Gemeinschaft. Bildung ist ein zentraler Bestandteil der Chancengleichheit. Wenn dieser Bereich sträflich vernachlässigt wird, sind die sozialen Folgen unabsehbar. Warum wird in den Medien nicht lauter darüber gesprochen?

Wie kann eine Lösung aussehen?

Eine Lösung könnte nur durch zielgerichtete Investitionsstrategien und einen klaren politischen Willen herbeigeführt werden. Dabei ist es unerlässlich, dass Bildungspolitik nicht bloß als ein Kostenfaktor, sondern als eine Investition in die Zukunft betrachtet wird. Doch wo bleiben die konkreten Vorschläge und Maßnahmen?

Es wäre wünschenswert, wenn es einen breiten Konsens geben könnte, um den Schulbau zu revolutionieren. Viele Länder zeigen, wie man Schulen zukunftsfähig gestaltet – warum können wir nicht von diesen Beispielen lernen?

Schließlich ist jeder, der in Bildung investiert, auch in die Zukunft unserer Gesellschaft investiert. Warum bleiben solche Überlegungen so oft unausgesprochen?

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